gesammeltes; verschiedenes; geschriebenes http://haukehenkel.blogsport.de Tue, 11 Dec 2018 00:10:22 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Töne im Raum http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/11/toene-im-raum/ http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/11/toene-im-raum/#comments Tue, 11 Dec 2018 00:08:19 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/11/toene-im-raum/ Mein Zeigefinger drückt auf eine Taste. Daraufhin erhebt sich das andere Ende ebendieser und setzt eine Mechanik in Gang. Ich verstehe sie nicht ganz. Teilweise ist sie für mich sicht- und nachvollziehbar aber in teilen liegt sie mir verborgen. Eingezwängt hinter eng aufgereihter achtundachzigfacher Gleichheit. Scharniere bewegen sich. Filz schlägt gegen Holz. Kleine Metallstifte und Bänder sind zu sehen. Die Mechanik löst das Schwingen eines kleinen mit Filz bespannten Hämmerchens aus und dieses Hämmerchen schwingt drei dünnen Stahlseiten entgegen. Die Seiten sind sehr straff gespannt. Unten verknotet und oben an kleinen Wirbeln aufgezogen. Ein mit Filz bezogener Dämpfer zieht sich zurück von den Seiten. Es riecht nach altem Holz und Staub.

Als der Hammer die Seiten berührt beginnen sie zu schwingen. Die Bewegung ist kaum zu sehen, so schnell ist sie. Die Schwingungen strahlen in alle Richtungen ab. Wellen schallen zum Resonanzboden. So nennt sich die Holzplatte hinter dem gusseisernem Rahmen auf dem die Seiten gespannt sind. Auch wenn dieser hier gar nicht auf dem Boden liegt sondern senkrecht steht. Sie werden von ihm reflektiert und kehren verstärkt von ihm zurück. Der Schall wandert durch den Raum. In meine Ohren. In deine Ohren. Hörst du wie sich der Ton verändert? Er ist im Grunde genommen nicht allein. er ist geprägt von Höhen und Bewegungen. Er zieht bis zu den Wänden und wieder zurück. Hin und her. Ein Teil entwischt durch den Spalt unter der Tür nach draußen und verliert sich dort. Mit der Zeit wird er wird immer schwächer. Leiser und sanfter. Die Bewegung der Seite nimmt ab. Ihre Gebundenheit lässt nichts anderes zu. Irgendwann ist dann kein Ton mehr zu hören. und da bleibt nur noch dein und mein Atem.

Verstehst du was ich meine? So kann ich fühlen.

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Mut zur Lücke http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/mut-zur-luecke/ http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/mut-zur-luecke/#comments Fri, 07 Dec 2018 17:04:49 +0000 Administrator ton http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/mut-zur-luecke/ „Mut zur Lücke“ ist eine interessante Dokumentation über das „Archiv Aktiv“ in Hamburg, dass seit 1987 Quellen zu Geschichte, Theorie und Praxis organisierter gewaltfreier Gruppen und der Friedensbewegung sammelt. Ein Film von Kuhkoppel Produktion. Die Musik ist entnommen aus meinem 2014er Album „aufbruch im fall

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bria tharen /Axolotl http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/bria-tharen-axolotl/ http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/bria-tharen-axolotl/#comments Fri, 07 Dec 2018 16:50:35 +0000 Administrator ton http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/bria-tharen-axolotl/ Für das unten zu erklickende Stück habe ich die Musik beigesteuert. Es handelt sich um einen Teil des Konzeptalbums „Axolotl“ welches Torsten der unter anderem mit Torpedo Holiday und Kaywinnet Musik (ge-) macht (hat) ins Leben gerufen hat. Es beschäftigt sich auf einer sehr persönlichen Ebene mit dem Thema Depression. Das Projekt wächst mit der Zeit. Pro Song sind jeweils zwei Künstler*innen involviert. Jeweils für Musik und Cover. Dranbleiben.

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Erste Anzeichen von Rost. Stand wohl schon zu lange im Regen das Teil http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/erste-anzeichen-von-rost-stand-wohl-schon-zu-lange-im-regen-das-teil/ http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/erste-anzeichen-von-rost-stand-wohl-schon-zu-lange-im-regen-das-teil/#comments Fri, 07 Dec 2018 16:26:07 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2018/12/07/erste-anzeichen-von-rost-stand-wohl-schon-zu-lange-im-regen-das-teil/ Jetzt werden die Leute also schon dreißig. Der Lack beginnt zu blättern. Die Überleitung zur nächsten Generation wird in Form von laufenden Metern angekündigt, die zwischen den Cocktailtrinkenden Partygästen lachend wie weinend umhertanzen. Urplötzlich sind sie auf der Bildfläche erschienen. Sie werden immer mehr und es scheint so, also würden sie bleiben, nicht wie die wunderbaren Freundschaften die du auf deinen Reisen fürs Leben geschlossen hast und von denen du nach ein paar Monaten nie wieder etwas hörtest, auch wenn ihr euch geschworen habt in Kontakt zu bleiben.
Du siehst in die Gesichter der nun immer offensichtlicher erwachsenen Partygäste, wie sie sie manchmal gerührt, manchmal neidisch auf die Eltern und manchmal schlicht unbeholfen befremdet die Kinder in ihrem tapsigen Treiben beobachten. Die, die es immer nocht nicht so richtig wahr haben wollen stellen spätestens jetzt fest, dass sich in den letzten Jahren wohl etwas verändert hat. Sie waren so naiv zu glauben, dass sich das Riesenrad unendlich weiterdreht. Die langen Nächte, die zu darauffolgenden Tagen wurden. Nur mit etwas Unterstützung durch pulverige Drogen und billige Mischgetränke. Wie die nächsten drei Tage geschlafen wurde, weil man einfach die Zeit dazu hatte und ja sowieso Semesterferien. An die Pseudointellektullen Gespräche mit dem Schwüren darauf, nie in soetwas wie einem Normalarbeitsverhältnis zu enden, oder einer festen monogamen Beziehung oder auch nur die Überzeugung niemals die Palette 5,0 gegen eine Flasche Merlot einzutauschen. Nicht zu vergessen bleibt die Hoffnung möglichst bald das System zu stürzen.
Das alles scheint zu bröckeln, sich zu wandeln. Man feiert plötzlich wieder mit den Eltern, weil man froh ist das man sie noch hat. Auch hat man mittlerweile festgestellt, dass sie eigentlich ja ganz cool sind und gar nicht so anders als man selbst. Sie sind mit die letzten die wach bleiben und tanzen, während die guten Freunde, die noch vor ein paar Jahren erst am nächsten Nachmittag Arm im Arm mit dir beim anschauen von Videos von mit ihrem Spiegelbild boxenden Kängurus eingeschlafen sind, schon um 11 das Feld räumen, weil sie ja so müde sind. Die Woche war anstrengend und man wolle sich morgen mal etwas erholen.
Du hoffst klammheimlich darauf deine große Liebe von früher zu sehen, traust dich aber nicht zu fragen wohin es sie wohl verschlagen hat, als du feststellst, dass sie nicht da ist.
Aber wie bei jedem Elend, ist man zum Glück nie so richtig allein. Du kannst dich nun zu der Gruppe der übriggebliebenen gesellen und kollektiv darüber heulen, wie es nur dazu kommen konnte. Dabei fühlt es sich doch ein wenig erhabener an als früher, als man sich noch mit dem Fusel auf dem Spielplatz über das immer währende Beziehungsunglück ausheulen musste.
Irgendwann wird auch der letzte Rest vom sichtlich übermüdeten Gastgeber rausgeschmissen. Morgen früh wird ihn seine Tochter wecken. Du gibst vor das du wie die anderen gerne noch weiterziehen würdest, aber letztendlich zieht es dich genau wie sie nur noch ins Bett. Am nächsten Tag wirst du wieder zur Arbeit gehen. Es scheint für dich nicht mehr allzuviele andere Möglichkeiten zu geben. Vielleicht solltest du selbst zu sehen, dass du eine Familie gründest um deinem Leben den Rest Bedeutung zurückzugeben, den es eh nie hatte.

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Aufschlag http://haukehenkel.blogsport.de/2018/01/27/aufschlag/ http://haukehenkel.blogsport.de/2018/01/27/aufschlag/#comments Sat, 27 Jan 2018 19:03:31 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2018/01/27/aufschlag/ Ein Buch aufschlagen; mit Gedanken in anderer Leben sehen. Nach sich suchen. Nur um dann an den wenigen Fetzen zu klammern, die sich finden lassen. Von denen du glaubst, zu wissen was dort gefühlt wird.

Immer ist es die Suche nach dem Extremen, dem Reiz. Unbekanntes, gefährliches, geiles, zerstörerisches, großes, schönes, schreckliches. Das ist was uns dazu bringt aufzuhorchen. Ein wenig unserer begrenzten Aufmerksamkeit herzugeben. Kurz anzuhalten. Den Hals zu recken und zwischen den Köpfen der anderen auf den Typ unter Pferdemaske zu schauen, wie er auf den Boden auf Farbeimern in der Fußgängerzone die energetische Monotonie erklingen zu lassen versucht.

Nachdem alle kurz Notiz genommen hatten, gehen sie schnellstmöglich weiter. Das geschaffene ist wieder allein, der Körper in sich versunken.

Der nächste Schritt, der nächste Klick, das Umschlagen der Seite. Die Pfeiltaste nach unten. Immerzu. Warum hört dieser Feed niemals auf? Überfluss von allem. Millionen Vorbilder zur Masturbation. Jederzeit. Wer will sich dort noch miteinander austauschen. Zu groß geworden ist diese Welt. Den Bauch voll geschlagen, fett und dumm.

Die Tatsache, dass Menschen unter Brücken schlafen, ist kein Brückenschlag, sondern ein Zeichen des Einsturzes. Händchenhaltend auf dem Friedhof der ausgestoßenen spazieren gehen. Sich küssen und mit den Schuhen in den Augen der verwesenden am Boden rumkratzen. Moderne Formen der Romantik.

Manche haben zu lange studiert um auch nur irgendetwas mehr begreifen zu können. Verloren in ihrer Blase hört niemand mehr ihrem selbstherrlichen Geschwafel zu. Sie scheinen einen Plan ergattert zu haben, nur wollen sie ihn niemanden zeigen, geschweige denn davon zu erzählen.

Ein Buch aufgeschlagen; mit Gedanken in anderer Leben sehen. Nach sich suchen. Nur um dann doch an den wenigen Festen zu klammern, die sich noch finden lassen. Von denen du glaubst, zu wissen, was dort gefühlt wird.

Kein Fokus. Kein Kontakt. Irgendwie Seltsam.

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Schwimmen http://haukehenkel.blogsport.de/2017/12/16/schwimmen/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/12/16/schwimmen/#comments Sat, 16 Dec 2017 17:17:33 +0000 Administrator bild http://haukehenkel.blogsport.de/2017/12/16/schwimmen/

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Tag und Arbeit http://haukehenkel.blogsport.de/2017/11/03/tag-und-arbeit/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/11/03/tag-und-arbeit/#comments Fri, 03 Nov 2017 14:22:58 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2017/11/03/tag-und-arbeit/ Zugewiesen, einsortiert
Dazu zum
Verrichten, abrichten
Hinrichten
Letztlich doch
Gerichtet werden

Manche glauben sogar noch, sie säßen freiwillig hier.
Diese Idioten
Ohne sie wäre das alles nichts wert.
Keine Zugkraft in den Seilen
Die an den Armen zerren

Im Glaspalast gebundene
Gefangenschaft unter lächelnden Ellenbogen
Die Etagen, die Sichtbarkeit
Beweisen deinen Stand

Mit Sektglas in der Hand bei der Weihnachtsparty
Angetrunken Vögeln was noch schwebt.
In der Betäubung einen Ausfallschritt
Der umso strammer stehen lässt

Dressiert genug
Bleiben die Rollen besetzt
Auf die Bühne wollen sie doch alle
Im Schatten, fehlt das Licht

Die Glieder sollen müde werden
Frei
Von Gedanken
Die Autokorrektur schlug mir gerade vor „Freitag“ zu schreiben
Es ist schon soweit
Abgenommen alles
Die Mühle außer Kontrolle

Tageslicht im Nebel
Ich will kein Teil von dir sein
Traue dir nicht
Entgegne Klarheit

Kämen die Schritte zu einem Stolpern
Würde das Gefühl gewinnen
Alles könnte endlich einstürzen.
Neues sich erleben
Gemeinsam, nicht allein
Allein der Glaube verschwindet
Der Terminkalender
Lässt da keinen Platz mehr

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Zwang http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/30/zwang/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/30/zwang/#comments Mon, 30 Oct 2017 19:29:08 +0000 Administrator bild http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/30/zwang/

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Text zur Theorie des Textes http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/30/text-zur-theorie-des-textes/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/30/text-zur-theorie-des-textes/#comments Mon, 30 Oct 2017 18:24:09 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/30/text-zur-theorie-des-textes/ Magazine produzieren unabdinglich.
Sinnloses.
Kleine Autor_innen aus deutschen Mittelschichtsfamilien, mit Master in der Tasche, basteln fleißig an Leitern aus Lettern. Stets mit ironischem Unterton. Direkt. Authentisch. Verzweifelt auf der Suche danach für eine Generation zu sprechen.
Nah bei den Lesenden.
Radikal ohne radikal zu sein. Lautlos schreiend.
Im Stil der Agentur. Des Konzerns.
Konform.
Unterbunden bleibt die Suche im Unbekannten nach neuen Wegen.
Der Strategie der Konferenzen unterworfen. Getrieben vom dem Wunsch es mit jemanden Treiben zu können. Getrieben von den Märkten. Getrieben von der Scheiße zu denen ebendiese hinführen. Jung, erfolgreich und in Berlin-Mitte an allem vorbei. Bremerhaven am Arsch.
Sie wissen überhaupt nicht wie es denen geht für die sie schreiben könnten außer sich selbst. Sie hatten auch mal so einen Job als Helfer in der Logistik bei dem sie um vier Uhr morgens aufstehen mussten. Sie, denken deshalb sie wissen wie es ist für sie zu schreiben. Sie haben nie gelernt zuzuhören.
Also so wirklich. Sich Zeit zu nehmen. Dafür um herauszufinden was das alles eigentlich bedeutet. Wo das hinführt. Sich einzureihen in die eigene Kaste. Sie haben keine Schlüsse daraus gezogen die dazu führten etwas anders zu machen.
Stattdessen Kluge Kommentare darüber wie schlimm Rassismus ist und noch viel mehr darüber wie schlimm die Leute ihrem Wesen nach sind die rassistisches sagen, tun, und aus rassistischem Kapital schlagen.
Kluge Kommentare darüber verstanden zu haben warum Rassismus so erfolgreich ist.
Kluge Kommentare darüber nicht mehr anknüpfen zu können, den Draht verloren zu haben an die Abgehängten.
Dazu die Erkenntnis nichts ändern zu können ohne auf andere zuzugehen, andere die anders fühlen und Denken als man selbst mit seinem so allzu offenem Horizont bestehend aus Fremdsprachen, Weltreisen und der Sicherheit aufgefangen zu werden, wenn etwas schief geht.
Das sich nicht eingestehen überhaupt etwas am eigenen Standpunkt ändern zu wollen, weil man einfach die bessere Sicht von dort oben hat.
Es fühlt sich einfach unheimlich gut und bequem an von oben herab über andere zu richten.
Auf dem Hochplateau ist nicht für alle Platz.
Niemals würden sie es laut zugegeben. Doch es ist allen bewusst. Fest in den Köpfen verankert, das Denken von Konkurrenz, die Angst um den Abstieg. Das Bedürfnis genug vom Kuchen
abzubekommen.
Den Träumen zu entsprechen.
Darum.
Keine Zeit lassen, sondern gleich veröffentlichen.
Stetig, stetig , stetig.
Es ist genug Café, Koks, Mate und Guarana für alle mit Geld in der Tasche da.
Pausenlos.
Mithalten.
Effizienz steigern.
Sich schlecht fühlen wenn man dann doch mal faul ist.
Immerzu der Technik entsprechen.
Das Konsumieren, das alle Konsumieren.
Um mitreden zu können.
Eine Welt.
Eine Haltung.
Der Faschismus kommt Stück für Stück auf allen Ebenen der Gesellschaft an und niemand scheint ein Problem damit zu haben.
Falls doch nur in ironisch selbstentlarvenden Artikeln auf Plattformen, die Teil des Problems sind.
Niemand traut sich noch den anderen Weg zu gehen.
Wer es versuchen würde: Wandert durch ein einsames Tal ungehört verhallender Rufe.
Das Ende der Geschichte ist da wo in den Geschichten nichts mehr erzählt wird.
Und wir sind verdammt nah dran.
Blind folgend ins nichts.

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Einblick http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/13/einblick/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/13/einblick/#comments Thu, 12 Oct 2017 23:18:50 +0000 Administrator bild http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/13/einblick/

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http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/13/einblick/feed/
0,525 km² http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/13/0525-km/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/13/0525-km/#comments Thu, 12 Oct 2017 23:11:03 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/13/0525-km/ Verfroren im Regen
Gelbes Licht strahlt
Spiegel im Dunkeln
Glanz in der Höhe
Heute wieder Klang von
Autoreifen
Asphalt
Wasser
Oben die Fenster
Der Ställe
Unten der Auslauf
für die Freilandhaltung

Hansa einen Euro
Longpapes; einsfüfzig
Die ganze Nacht
Jeden Tag
Das ganze Jahr

Gestalten
Weilen
Ziehen
Geschichten
Rauschen
Aneinander
Vorbei

Husten
Narben
Eiter
Blut
Nadeln
Schwanken
Löffel
Schreien
Plastiktüten
Alufolie
Essensreste
Sonnenblumenkernschalen
Koka
Steine
Hero
Schlagen
Pisse
Scheiße
Kotze

Konzentrierte Blicke zwischen die Gehwegplatten
Suche nach Resten in vergangenen Bunkern
Damit sie gegen den Druck helfen

Rottöne
Eingriffe
Magst du mal reinschauen?
Hast du Lust?
Personalwechsel
Schatzi
Blasen
Ficken
Fünfzig Euro
Vierzig
Dreißig
Fünfundzwanzig
Blinken
Küchentücher
Kondome
Putzmittel
Schwenktüren
Auf Kameras
Starren Bäuche
Klopfen Sprüche
Berauben
Und stabilisieren

Unerwünscht
Ist was schwindet

Vino
Better Burger
Napolitarian Pizza
Pastrami
Poutine
Vollbärte
Ketten
Franchise
Monotonie
Aufgeräumt
Aufgewärtet
Sinnentleert
To Go
Rosa Kuriere
Anzüge
Noch mehr
Anzüge
Erhobene Zeigefinger
Naserümpfen
Noch mehr
Naserümpfen
Exklusive
Business
Apartments
Auf Zeit
Not to be
Living to Go

Verdienst
Ist was steigt

Auch du veränderst dich
Doch schleichst im Sturm
Welche Stimme spricht?
Und welche wird gehört?
Der Straßen ihr neues Gesicht
Entkleidet sich Stück für Stück
Bald wirst auch du den Platz räumen
Den du dir genommen hast
Gefangen im größeren
Gottgewordener Reaktionen
Kein Glauben mehr
Es selbst in der Hand zu haben
Zu gestalten wie es beliebt
Gesicht mit Narben
Operiert
Weggewischt
Vergessen
Neu bespielt

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Ordnung http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/12/ordnung/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/12/ordnung/#comments Thu, 12 Oct 2017 22:10:29 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/12/ordnung/ Jetzt oder nie, Anarchie!
Ok, dann lassen wir das lieber
Mit Abschluss in der Tasche
Pöbelt es sich so erhaben
Und Hochnäsigkeit ist Grün
Gutes Gewissen, ist Luxus
Bling, Vöner, Bling

Du bist doch selbst schuld, wenn du zu Penny gehst
Fress scheiße, bleib hässlich, stirb jung
Wir finden es ohnehin besser wenn du gehst
Damit unsere Kinder wieder sicher auf Straßen spielen können

So sauber
So ruhig
eine Stadt ohne Menschen
Lebenswert ist für mich ohne dich
Du hättest ja was werden können
Und jetzt putz mir das Bad

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Stadtmensch http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/121/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/121/#comments Sun, 01 Oct 2017 23:24:39 +0000 Administrator bild http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/121/

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Segelflug/Stillstand http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/segelflugstillstand/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/segelflugstillstand/#comments Sun, 01 Oct 2017 23:15:08 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/segelflugstillstand/ Gelähmte Beine. Gelähmte Finger. Gelähmte Gedanken. Verlaufende Zeit. Und stets diese Vergleiche. Es schreibt sich nichts aus der totalen Ablehnung heraus. Es fühlt sich falsch an. Und so schwindet seine Zeit, sein Papier bleibt leer und der Stift still. Auch keine Notizen im Smartphone. Nur die Stille Erkenntnis nicht mehr das Vermögen für das zu haben, was einst gewesen ist. Erschaffen aus eigener Bitterkeit und ohne Not, sich aufzugeben. Es gehörte nur zu den Dingen die passieren.

Das Segelflugzeug befindet sich nach dem Abwurf im Sinkflug. Das ist der Lauf der Dinge, wenn es keinen Motor gibt. Keine Maschine, die das unnatürliche als normal erscheinen lässt. Ein stiller Fall. Doch manchmal gibt es Winde, die das Segelflugzeug wieder aufsteigen lassen. Aufwind. Ich kenne mich nicht damit aus, aber es braucht sicher oft den aktiven Eingriff das Ruder umzureißen, um diese zu finden. Wer dies gar nicht tut, läuft jedoch Gefahr mit dem Flugzeug auf dem Boden zu zerschellen.

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Blau-Rot http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/blau-rot/ http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/blau-rot/#comments Sun, 01 Oct 2017 23:04:15 +0000 Administrator text http://haukehenkel.blogsport.de/2017/10/02/blau-rot/ Manchmal sehne ich, manchmal sehne ich mich danach, dass plötzlich jemand meine Wohnungstür eintritt, die Zimmertür aufreißt mich, wie ich da umherliege und ungläubig zu realisieren versuche was nun bevor steht vorfindet. Mich dann im Nacken packt, aus dem Bett reißt und mir mit voller Wucht in die Fresse haut. Ein Schlag sollte auf den Nächsten folgen. Einfach prügelt ohne an ein Aufhören zu denken, sodass ich Spüren kann wie mir all die Knochen in kleine Einzelteile zerbrechen. Solang bis ich nur noch ein blau-rotes etwas bin. Solang bis alles taub und ohnmächtig wird, weil der Körper soviel Schmerz gar nicht mehr vertragen kann. Solang bis es das war und ich mir sagen kann: Hey Welt, jetzt sind wir quitt.

Und dann denke ich, ich könnte auch einfach etwas an meinem Verhalten ändern.

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