Viel Leichter

Er geht durch ein Museum und fragt sich wer Sie ist. Sie ist zugeben. Die Räume hier sind nicht wirklich lebendig, ist Sie es? Er fragt sich immerzu was die Menschen eigentlich wollen, also so wirklich wollen, vorhaben, begehren, wünschen. Auch wenn die Antwort auf der Zunge liegt. Zu einfach wäre es, daraufhin die Dinge zu tun, die naheliegen sollten. Viel leichter fällt es alles zu kompliziert zu machen, Umwege zu gehen und sich zu verstecken im Nebel den die anderen ausbreiten. Sich zu isolieren von all dem Dreck da draußen der sofort an einem haften bleibt, wenn man in diese schlammige Welt eintaucht. Jeder Schritt würde ihn tiefer reinziehen und letztlich seine eigene Schuld gestalten. So viel weiß er und deshalb bleibt ihm seine Umgebung ganz bewusst unbekannt. So sehr wie er selber unbekannt unerkannt bleibt. Darum ist es hier eigentlich so anders als draußen.