Bleibend vergänglich und zudem egal

Auf der Bühne lässt sich die Sängerin den Titel des Songs tätowieren der als nächstes gespielt wird. Die Leute vor der Bühne stehen rum und blicken gelangweilt zu ihren Stehnachbarn. Sie warten darauf dass die Szene endlich vorbei ist. Sowas flaches ist unter ihrem Niveau. Die Idee hätte gereicht. Die Umsetzung war für die Katz. Nach zehrenden Minuten ohne Spektakel stet der Titel endlich auf ihrer Schulter. Ein Typ aus dem Publikum liest ihn, ins Mikro der Sängerin brüllend, vor. Niemand hat ihn verstanden. Ist ja auch egal. Das Konzert geht weiter. Geht zu Ende. Alle gehen nach Hause. Nichts hat sich verändert.